Samstag, 30. April 2011

Bilder aus dem Leben des Genossen Mátyás RÁKOSI


Am 17. Juni 1950 wurde der DISZ (Bund der Werktätige Jugend) gegründet. Die Abgeordneten des Gründungskongresses begrüßen freudig und mit lodernde Begeisterung Genosse Rákosi.

„Die Partei setzt der neuen Bund der Jugend als Ziel, in eine noch größeren Maß als bisher, die Jugend zu mobilisieren für den Aufbau des Sozialismus, der Aufopferungssinn der Jugend, ihre revolutionäre Energie, ihre Hang zum Neuen, im Dienste unsere Sache zu stellen. Daß sie die Jugend erziehe im Geiste des Sozialismus damit sie eine feste Haltung habe auf dem Front der Produktion, beim Studium, beim Kampf gegen den Feinde unseres werktätigen Volkes. Daß sie der Partei die Ablösung bei der Jugend sichere, daß sie die Reserve und bestes Hilfsmittel unserer Partei beim großen Werk des Aufbaus des Sozialismus sei“.
(Auszug aus einen Brief des Zentralkomitees der Partei der Werktätigen Ungarns in Sache die Gründung des Jugendbundes der Partei)


Album „La Vie de MÁTYÁS RÁKOSI par l’image“ Szikra Budapest 1952 p.114

Preise in der DDR (Teil 3)

Verfasserin Freundin Neanada:

Nadja sagt: Leider hat sie vor einige Zeit ihren gleichnamigen Blog aufgegeben. Zum Glück habe ich diesen ihren Beitrag (vom 4.März 2010) gespeichert und bringe es jetzt hier in „Politiek en Cultuur“ in drei Abschnitte. Ich bereite hiermit sicher viele (n)ostalgische LeserInnen eine Freude...

Rund ums Fahrzeug

• 1,50 M ein Liter Benzin („Vergaserkraftstoff“=VK) 88 Oktan (VK 88, „Normal“)
• 1,54 M ein Liter Benzin-Gemisch 88 Oktan 1:33 ("Gemisch")
• 1,65 M ein Liter Benzin 92 Oktan (VK 92, „Extra“)
• 3,30 M ein Benzinhahn FH 7 für Zweiräder (Ersatzteil)
• 301,00 M ein Mifa Klapprad (Bild)
• 1150 M ein Kleinkraftrad (Typ S 50N)
• über 10.000 M ein Trabant (Standardausführung) (Bild)
• ca. 25.000 M ein Wartburg 353w (Standardausführung bis 1988) (Bild)
• ca. 30.200 M ein Wartburg 1.3 Limo (Standardausführung ab 1988)
• ca. 35.000 M ein Lada Samara
• ca. 35.190 M ein Wartburg 1.3 Tourist-S (Sonderausführung ab 1988)
• ca. 45.000 M Volvo 244 (Einmaliger Import in den 1980er Jahren) Volvo 200er Reihe

Tonträger

• 4,60 M eine Single mit Popmusik
• 8,10 M eine Amiga Quartett Single mit Popmusik
• 12,10 M eine Eterna LP mit klassischer Musik
• 16,10 M eine Amiga LP mit Popmusik
• 20,00 M Fe3O4-Kassette (60 min) bis Mitte der 1980er Jahre, später 12,80
• 23,60 M Kaufkassette mit Popmusik (Amiga)
• 30,00 M CrO2-Kassette (60 min) für Radiorecorder (Import Sony, um 1978, später DDR-Produkt für 25,00 M), Normalband 60 min 20,00 M

Kleinelektrogeräte

• 45,00 M Bausatz Stereoverstärker mit 2x A210K (1987/88)
• 72,00 M Trockenrasierer "Bebo Sher"
• 123,00 M (subventionierter) Schülertaschenrechner SR1 (1984) (Bild)
• etwa 700 M Walkman Sanyo (Import) (1988/89)
• 1.200,00 M Radiorecorder R 4000 (1977) (Bild von diesem und anderen Radiorecordern der DDR)
• 1.540,00 M Stereo-Radio-Kassettenrekorder SKR700, 1984 (Bild)
• 1.980,00 M Kassettendeck HMK-D100, 1989
• 2.100,00 M EAW Audio 145 Stereo-Kassettenrekorder mit Musiksuchlauf und abnehmbaren Boxen (Bild)

Fernseher

• 1.250,00 M Junost 402B tragbarer sowjetischer S/W-Kofferfernseher (Preis von 1989) (Bild)
• 3.700,00 M erster Farbfernseher der DDR Color 20 (1969) (Bild), ca 4.500 M Chromat (1982, variantenabhängig)
• etwa 4.000 M Farbfernseher aus DDR-Herstellung (im Berliner Centrum-Warenhaus am Alexanderplatz, Januar 1983)
• 6.000 bis 7.000 M Farbfernseher 4000er Serie, teilweise Import Sanyo 37/55 cm Bilddiagonale (ab 1980)
• etwa 8.300 M Farbfernseher mit Fernbedienung Color 40 (1989)

Computer

• etwa 650 M Kleincomputerbausatz Z1013 (Platine + Folienflachtastatur) (Bild auf dieser Seite)
• 960,00 M Kleincomputer KC 87 S/W (1988/89) (Bild)
• 4.600,00 M Kleincomputer KC85/4 (April 1989) (Bild)
• etwa 25.000 M Bürocomputer PC1715 mit 5 1/4″- Floppy-Laufwerk (1985) (Bild)
• 62.226,00 M Bürocomputer A7100 (zzgl. Betriebssystem-Diskettensatz 3095M) (Bild)
Computer spielten in Privathaushalten - anders als heute - praktisch keine Rolle.


Sonstiges
• 0,35 M Verpflegungsgeld für ein Kind im Kindergarten pro Tag
• 1,40 M Verpflegungsgeld für ein Kind in der Kinderkrippe pro Tag
• 2,25 M ein Farbfotoabzug 9x13 cm
• 8,00 M eine Übernachtung mit Frühstück in einem normalen Hotel
• 19,50 M Fotoapparat "Beirette SL 100"
• 40,00 M einfache „Camping“-Gitarre
• 50,00 M einmaliger Beitrag, um Genossenschaftsmitglied zu werden
• 200,00 M einfache Trompete
• 245,00 M Herrenstraßenanzug (55% Synthetik, 45% Wolle)
• 400,00 M digitale Armbanduhr Anfang der 1980er Jahre
• 2.300,00 M beste Kleinbildspiegelreflexkamera Praktica B200 mit Standardobjektiv (um 1985)
Quellen: wikipedia, das ost-blog, eigenes Archiv


Neanada: Eine weitere Preisliste sowie eine kleine Lohnliste hat robotron technik zusammengetragen, eine Ansichtskartenseite hat eine Speisekarte von 1968 (mit Preisen), andreawitte zeigt auf ihrer Seite Verpackungen aus der DDR (mit Preisangaben), ddr-technik befasst sich in erster Linie mit DDR-Bildern, zu denen aber auch Preise genannt werden (Surftipp von mir!)

Festzustellen ist, dass Luxusartikel wie Fernseher, Autos und Rechner ziemlich teuer im Vergleich zu heute waren. Allerdings kauft man diese Sachen relativ selten im Leben... Ein Auto z.B. war gar nicht unbedingt notwendig, weil die Nahverkehrsmittel einen viel höheren Stellenwert einnahmen als heute. Die Fahrpreise sowie die anderen täglichen Lebenshaltungskosten wie die Lebensmittel und die Miete betrugen eben nur einen Bruchteil der heutigen Summen. Der Verdienst war niedriger als heute, trotzdem gab es keinen Bedarf an Suppenküchen. Jeder hatte Arbeit und jeder verdiente soviel, dass er keine Geldsorgen haben musste - ob mit oder ohne Kind, ob alleinstehend oder nicht. Sparen musste man freilich auf besondere Artikel... aber die wurden dann auch sehr pfleglich behandelt, wenn man sie endlich hatte.

Schade, während der Beschäftigung mit diesem Thema fielen mir noch verschiedene angrenzende Themen ein, z.B. das Arbeitsgesetz der DDR, in dem geregelt war, dass jeder Betrieb eine Essensversorgung der Arbeiter gewährleisten musste. Aber das hätte wohl den Rahmen dieses Beitrages gesprengt.


Als Bonus hier noch ein „gerettetes Teil der Diskussion.

http://politiekencultuur.blogspot.com/2010/03/preise-in-der-ddr-esda-strumpfhosen.html

KIM DSCHONG IL “Ausgewählte Werke” Bd.8

"Selected Works of Kim Jong Il" Printed

Pyongyang, April 28 (KCNA) - Vol. 8 (enlarged edition) of "
Selected Works of Kim Jong Il" was printed in the DPRK. The book contains 44 works published by General Secretary Kim Jong Il from January 1977 to March 1979, including speeches, talks and conclusions.
Among them are "
On the Main Tasks Arising in the Party Work at Present", "Work with People Is Basic to Party Work" and "Let Us Increase the Party's Fighting Efficiency and Bring about a Fresh Turn in the Building of Socialism", which set forth important tasks arising in improving the party work as required by the development of the revolution.
Such works as "
On Improving the Agitprop Work in the People's Army" and "Some Problems Arising in the Party Political Work of the People's Army at Present" give perfect answers to questions arising in the party political work of the People's Army. They include works that deal with the historical significance of the Pochonbo battle commanded by President Kim Il Sung, the principled problem arising in education in the revolutionary traditions and ways for building the Samjiyon Grand Monument on the highest level. Also contained in the book are works that advance tasks for hitting the grandiose goal of socialist economic construction laid down by the Workers' Party of Korea and comprehend the ideas and theories on developing the Juche-based literature and arts of the DPRK onto a new stage. Besides, there are works which give comprehensive answers to the theoretical and practical problems arising in socialist construction, including the matters of establishing the revolutionary traits in the implementation of the party policy and meeting the people's demand in construction and the tasks for tightening labor administration discipline and setting up cultured ways in production at industrial establishments.

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Freitag, 29. April 2011

BRATKARTOFFELN!


Nadja sagt: Eine der Lieblingsspeisen von Freundin Heinka, Herzmädchen Jessica (in der Variante ‚Grillkartoffeln, siehe untere Bild) und von mir!
Lese „Alles“ über Bratkartoffeln, und meine Zuschriften dazu, in Heinkas Blog:

http://heinkas.blogspot.com
Hier in Flandern sind Bratkartoffeln ziemlich unbekannt, es ist dann auch Teil Belgiens DAS Land der „frieten“ (Flämisch/Niederländisch) bzw. „frites“ (Französisch).
Bei uns der DDR kannte ich dafür die „Pommes frites“ nur im Hotelrestaurant. Mein damaliger Mann backte sie auch zu Hause, habe es von ihm gelernt. Davon kann ich ebenfalls ein paar Teller nacheinander essen: Ein gutes Mittel um ‚zierlich und schlank‘ zu werden wie Helga Hahnemann oder Huguette Dreikaus. Darf es ein bißchen mehr sein? BBW! (Lach)

Preise in der DDR (Teil 2)

Verfasserin Genossin Neanada:

Nadja sagt: Leider hat sie vor einige Zeit ihren gleichnamigen Blog gelöscht. Zum Glück habe ich diesen ihren Beitrag (vom 4.März 2010) gespeichert und bringe es jetzt hier in „Politiek en Cultuur“ in drei Abschnitte (wegen der Länge des Übersichts!) Ich bereite hiermit sicher viele (n)ostalgische LeserInnen eine Freude... Diese Fahne war das Kennbild ihres Blogs.

Presseerzeugnisse

• 0,10 M eine Tageszeitung
• 0,10 M Zeitung "Trommel"

• 0,15 M Neues Deutschland
• 0,25 M Kinderzeitschrift "Bummi"
• 0,30 M ABC-Zeitung
• 0,40 M Zeitschrift „Eulenspiegel“
• 0,50 M Fernsehzeitschrift "FF Dabei"
• 0,60 M Zeitschrift Für Dich
• 0,60 M Zeitschrift "Mosaik"
• 0,70 M Zeitschrift "FRÖSI"

• 1,00 M Zeitschrift „Das Magazin“
• 1,00 M Zeitschrift "practic"


Zigaretten
• 1,60 M eine Schachtel (20 Zigaretten) filterlose Zigaretten (Karo, Real)
• 2,40 M eine Schachtel Zigarillos "Sprachlos" (20 Stück)
• 2,50 M eine Schachtel der billigsten Filterzigaretten („Juwel“)
• 3,20 M eine Schachtel Filterzigaretten (20 Zigaretten) der üblichen Marken (F6, Semper oder Cabinet)
• 4,00 M eine Schachtel Filterzigaretten "Club"
Porto
• 0,10 M Porto für eine Postkarte im Inland oder für einen Brief bis 20g innerhalb des Ortes
• 0,20 M Porto für einen Brief bis 20g im In- und sozialistischen Ausland
• 0,35 M Porto für einen Brief bis 20g in das NSW
• 0,55 M Porto für eine Postkarte mit Luftpost ins nichtsozialistische Ausland (1989)


Öffentlicher Personenverkehr
• 0,08 M pro Kilometer für Fahrscheine (2. Kl.) der Deutschen Reichsbahn (Kinder bis 6 Jahre frei, 50% Rabatt für Schüler, Studenten und Lehrlinge, 75 % Rabatt für Studenten vom Heimat- zum Studienort)
• 0,10 M bis 0,20 M eine Straßenbahn- oder Busfahrkarte (in Dresden Ersteres für Kinder und Ermäßigte, Letzteres für Erwachsene)
• 0,20 M eine einfache Fahrkarte der Ost-Berliner U- und S-Bahn (Preisstufe I), Bus and Straßenbahn (innerhalb Ost-Berlin)
• 1,00 M eine Tagesfahrkarte (beliebig viele Fahrten) der Berliner S-Bahn (innerhalb Berlins) (1984)
• 2,00 M eine Tagesfahrkarte (beliebige Fahrten) in allen öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn, S-Bahn, Bus und Straßenbahn) (innerhalb Berlins) (1984)
• * 5,00 M eine Monatskarte, z. B. von Berlin-Treptow nach Berlin-Mitte (Bus, S-Bahn, Straßenbahn und U-Bahn)
• * 19,00 M Eine Fahrkarte der Deutschen Reichsbahn über 200 Kilometer im D-Zug
• * 66,00 M ein Hin- und Rückflug mit der Interflug Berlin-Prag

Es folgt noch eine dritte Folge!

OCKXFEST ANTWERPEN 28.04.11

Nadja zegt: Gisteren verzeilden we ongewild, zonder vooraf iets ervan te weten, bij het OCKXFEST Festival. Het was rond 16 uur, we hadden in de buurt van het St.Jansplein te doen, dachten eerst dat de kermis nog steeds aan de gang was, maar verwonderden ons dat er zoveel politie was.
Dit gratis Festival is een leuk lawaaierig gedoe voor studenten (een zeer blanke aangelegenheid, dat wel). De decibel waren zeer hoog, de echo bonsde, hamerde in onze borstkasten (Lach). Was er iemand van jullie ter plaatse? Laten weten, alsjeblief! Met deze link krijg je ook een indruk hoe het was.

http://www.youtube.com/watch?v=gqOH0EaHXvo

Nadja sagt: Das uns bis dahin unbekannte OCKXFEST hat wahrlich nichts mit ,Ochsen’ zu tun. Wir bekamen unerwartet, ungewollt einen Eindruck dieses kostenloses Musikfestival für die studentische Jugend. Klicke auf den Link...Freilich, nichts für uns, aber es zeigt wieder die Multikultur der Stadt Antwerpen, Kulturhauptstadt von Flandern.

NEONAZISMUS UND JUDENFEINDSCHAFT IN LITAUEN

Expression of Neo-Nazism Denounced in Lithuania

Pyongyang, April 28 (KCNA) - The Lithuanian Foreign Ministry recently released a statement to criticize the expression of neo-Nazism in some cities of the country.
Flags of the fascist regime and slogans against Jews were seen in some cities of Lithuania.
In this regard, the statement said that it is an act of sowing discord among nations, a provocation to the state and an attack on the civil society.
Those responsible for such behaviors will be severely punished by law, it stressed.

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Nadja sagt: Ich bringe diese Nachricht hier aber NICHT als Lob auf die extreme antikommunistische, EU- und NATO-hörige Autoritäten Litauens.

AUFRUF ZUR FESTIGUNG DES PARTEIFÜHRUNGSYSTEMS

Rodong Sinmun Calls for Establishing System of Party Leadership

Pyongyang, April 28 (KCNA) -- General Secretary Kim Jong Il made public his famous work "On Thoroughly Establishing the System of Party Leadership" on April 28, Juche 68 (1979).
He in his work comprehensively clarifies the theoretical and practical issues arising in establishing the system of party leadership, including the matters of letting the revolutionary traits of unconditionally carrying through the party's decisions and instructions to the end prevail in it, making the iron-like discipline reign over it, leading the party members to properly lead a party life with the right conception of a party organization, increasing the militant function and role of party organizations and helping the officials to improve their leadership art.
Rodong Sinmun Thursday says in a signed article:
The work serves as an important document to be always held fast to in thoroughly establishing the system of party leadership and accomplishing the revolutionary cause of Juche and a mighty militant banner encouraging the whole army and all the people to effect epoch-making creations and changes.
The past several decades since the publication of the work have been a significant period during which the system of party leadership has been consolidated to remarkably increase the militant function and role of the party organizations.
The Korean revolution has reached the historic phase of carrying out the cause of building a thriving nation in all fields. The Conference of the Workers' Party of Korea held last year marked an important occasion in strengthening and developing the party into a permanent party of President Kim Il Sung and augmenting its leading authority in every way. It is the spirit of the party conference to invariably defend the centre for unity and the core of leadership, build a thriving nation, weathering trials and difficulties and accomplish the revolutionary cause true to the great party, no matter how much water may flow under the bridge.
The article calls on all party organizations and party members to thoroughly embody the ideas and theories enunciated in the work as required by the developing revolution and thus firmly ensure the leading authority of the party and bring about a decisive turn in improving the standard of people's living and building a great prosperous and powerful nation.

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Nadja sagt: Es tut mir denken an ein herrliches Lied welche es bei uns mal gab: „Die Partei führt uns gut“

Donnerstag, 28. April 2011

Preise in der DDR (Teil 1)

Verfasserin Genossin Neanada:

Nadja sagt: Leider hat sie vor einige Zeit ihren gleichnamigen Blog aufgegeben. Zum Glück habe ich diesen ihren Beitrag (vom 4.März 2010) gespeichert und bringe es jetzt hier in „Politiek en Cultuur“ in zwei Abschnitte. Ich bereite hiermit sicher viele (n)ostalgische LeserInnen eine Freude...


Neanada: "Im Ossi-Quiz wird ständig danach gefragt und im neuen Rotfuchs (ja, er ist endlich da!) brachte mich ein Beitrag wiederum auf die Preise in der DDR und die Verdienste und darauf, wie sich das Preisgefüge heute geändert hat. Nun möchte ich dem endlich einmal auf den Grund gehen.


Lebensmittel
• 0,30 M Kandis Zucker weiß 100g
• 0,50 M 500g Malz-Kaffee

• 0,50 M Filinchen (Bild)
• 0,55 M eine Packung (275g) Burger Knäckebrot
• 0,62 M Landleberwurst (100g)

• 0,65 M Packung Tempo Bohnen (250g)
• 0,68 M Weizenin 250g (Weizenstärke) (Bild)
• 0,85 M ein 5-kg-Beutel Kartoffeln
• 0,85 M 500g Würfelzucker

• 0,88 M 1 kg Sanisal (Speisesalz)
• 1,00 M Weizenmehl 1000g (Bild)
• 1,05 M Packung Tempo Linsen (285g)
• 1,15 M eine Flasche Tomaten-Ketchup (215g) vom VEB Fruchtsaftbetrieb Werder
• 1,75 M Rahmbutter (stark wasserhaltige, nur als Brotaufstrich geeignete Buttersorte)
• 2,40 M Tafelbutter (250g, Fettgehalt geringer als in der Bundesrepublik, bei noch geringerem Gehalts „Landbutter“ bezeichnet) (Bild)
• 3,00 M Nudossi
• 3,00 M Zückli-Sol (flüssiger Süßstoff)
• 8,00 M Dose Trumpf-Kakaopulver "Trink-Fix"
• 8,75 M Rondo-Bohnenkaffee Packung gemahlener Kaffee (125g) 1/4 Pfund
• 18,00 M eine Dose Ananas (im Delikatladen)*
* Hier habe ich andere Preise in Erinnerung: 12,00 M für Ananas in Stücken und 14,00 M für Ananas in Scheiben. War eins meiner beliebtesten Geschenke, deshalb weiß ich das noch.


Backwaren
• 0,05 M ein kleines Brötchen bzw. eine Schrippe
• 0,10 M große Semmel (Doppelbrötchen) (Bild)
• 0,37 M ein Stück Mohnkuchen von Bäcker (Bild)
• 0,50 M ein halbes Bäckerbrot, 0,55 M in Berlin*
• 0,52 M Roggenmischbrot (1 kg)
• 0,64 M Weizenmischbrot (1 kg)
• 1,00 M ein Toastbrot "Spezial Toast" (500g)
* im Originaltext steht hier Ost-Berlin, da es bei uns in der DDR aber einfach nur Berlin hieß (West-Berlin hieß West-Berlin), lasse ich den neudeutschen Zusatz weg.


Getränke
• 0,12 M Flasche Mineralwasser 0,33l (Pfand 0,30 M)
• 0,20 M Brause 0,33l (Bild)
• 0,34 M eine Flasche/Tüte Trinkvollmilch (500ml, 2,2 % Fett)
• 0,35 M Kakaomilch im Tetrapak 0,25 Liter
• 0,35 M eine Flasche Fruchtsaftgetränk aus Zitrusfrüchten 0,33l "Mandora"
• 0,42 M eine Flasche Club-Cola (0,33l)
• 0,48 M eine Flasche Bier Hell (0,33l)
• 0,50 M eine Flasche Capri-Limonade 0,5l
• 0,61 M eine Flasche Bier 0,33l Pils (0,30 M Pfand)
• 0,65 M eine Flasche Club-Cola (0,5l) (Bild)
• 0,65 M eine Flasche Karena-Limonade 0,5l
• 0,66 M Vollmilch, 1000ml 2,2% Fett
• 0,70 M ein Beutel Vollmilch 1 l (2,2% Fettgehalt), 0,73 M in Berlin (Bild)
• 0,72 M eine Flasche Vollbier Hell 0,5l
• 0,72 M eine Flasche Bier 0,33l Starkbier
• 0,80 M 0,5 l steuerfreier Trinkbranntwein für Bergarbeiter ("Kumpeltod")
• 0,80 M eine Flasche 0,33l Bitter-Tonic
• 0,92 M eine Flasche Bier 0,5l Pils(-ner) (Bild)
• 1,08 M eine Flasche Bier 0,5l Starkbier
• 14,50 M eine Flasche „Goldbrand“ (32% Alkohol)
• 17,60 M eine Flasche Nordhäuser Doppelkorn (38 % Alkohol)
In Gaststätten/ Am Imbiss
• 0,15 M eine Kugel Eis (Vanille oder Frucht)
• 0,20 M eine Kugel Eis (Schoko)
• 0,40 M ein Bier (0,25 l) in einer Gaststätte (Preisstufe I)
• 0,55 M ein Essen für einen Schüler in der Schulküche*
• 0,60 M ein einfaches Mittagessen in einer Studenten-Mensa
• 0,85 M Bockwurst mit Brötchen und Senf
• 0,85 M Gulaschsuppe in einer Gaststätte (Preisstufe I)
• 1,17 M ein Bier (Berliner Pilsner) (0,5 l) in der Selbstbedienungsgaststätte am Fernsehturm, Berlin-Alexanderplatz, Sommer 1984 (1,- M Glaspfand)
• 2,35 M ein einfaches Mittagessen (Gulasch mit Kartoffeln und Gemüse) in einer Gaststätte (Preisstufe I)
* Beachtet hierzu auch die Erste Durchführungsbestimmung zur Verordnung über die Schüler- und Kinderspeisung (PDF)


Süßwaren
• 0,08 M kleine Packung Zitronenbonbon
• 0,10 M ein Packchen Brausepulver (20g)
• 0,10 M ein Päckchen Pfefferminzbonbons Pfeffi (auch als Zitrone)
• 0,80 M Schlager-Süßtafel
• 2,00 M Schokoladentafel
• 3,85 M Tafel Rotstern Schokolade, Vollmilch, 100g
• ca. 4,00 M eine Tafel Pfefferminzschokolade oder Katzenzungen


Spielwaren
• 1,00 M Plaste-Springfrosch (Bild auch mit anderen Kleinspielzeugen)
• 11,00 M Plastik-Modellbausatz Tupolew Tu-144 (1985)
• 17,50 M Bausatz Lichtschranke mit Fotowiderstand, Relais und 2 Transistoren
• 23,40 M Scheffler’s Metallbaukasten „Grundkasten Nr. 2“ (ca 1975, VEP) (Bild)

Reinigungsmittel

• 0,13 M ATA fein, 250g (Bild)
• 0,14 M ATA fein, 270g (Bild)
• 0,15 M ATA fein, 300g (Bild)
• 0,95 M Nautik-Seife
• 1,15 M SWYT Mehrzweckreiniger 230g
• 1,20 M Spee Vollwaschmittel 230g (Bild)
• 1,25 M NOVUM Universalreiniger 150g
• 1,45 M RIMO Bleichmittel 157g
• 1,75 M Fit Spülmittel (Bild)
• 3,30 M Spee Vollwaschmittel gekörnt 640g (Bild)
• 4,65 M Vollwaschmittel „Spee“, 900g


Haushalt

• 0,08 M eine Kilowattstunde Elektroenergie (ohne weitere Gebühren)
• 0,10 M eine Schachtel Streichhölzer
• 0,10 M ein Schulheft A5-Format
• 0,15 M ein Telefon-Ortsgespräch vom Privatanschluss, 0,20 M aus der Telefonzelle
• 0,25 M eine Packung "Kriepa"-Taschentücher (10 Stück)
• 0,30 M ein Liter Waschbenzin
• 0,35 M eine Packung "Kriepa"-Taschentücher (10 Stück) mit Kölnisch-Wasser-Aroma
• 0,37 M Zeichenblock, 16 Blatt A4
• 0,50 M farbiges Toilettenpapier
• 0,65 M Hausaufgabenheft
• 0,72 M eine Tube Duosan Rapid
• 0,85 M 4,5-V-Flachbatterie 3R12
• 0,95 M ein Stück "Nautik"-Seife
• 1,00 M eine Großpackung Streichhölzer (10 Schachteln)
• 1,10 M Pulmotin Salbe 20g (Bild)
• 1,50 M 12 Baumkerzen
• 1,95 M ein Stück "Duo-2" Seife
• 3,00 M Alufolie 20 x 0,3m (Bild)
• 4,60 M eine Packung Markant Faserschreiber
• 5,00 M Schulmalfarben in 6 einzelnen Töpfchen
• 10,00 M Rundfunkgebühren (Radio und beide Fernsehprogramme)
• 10,80 M Kochbuch "Gesund durch Gemüse"
• 11,00 M ACTION Form-Spray
• 12,00 M Rechenstab-System ("Rechenschieber")
• 25,00 M Monatsmiete für ca. 40-m²-Altbauwohnung
• 70,00 M Monatsmiete für 58-m²-Neubauwohnung
• 435,00 M Kleinschreibmaschine „Erika“
• 1.100,00 M Haushaltkühlschrank „H 130“

Mittwoch, 27. April 2011

Bilder aus dem Leben des Genossen Mátyás RÁKOSI (1892-1971)


Genosse Rákosi und den Genossen Woroschilow und Suslow auf den Heldenplatz, am 4. April 1950. Das werktätige Volk von Budapest begrüßte begeistert Genosse Rákosi, Führer der Partei und des Volkes sowie die Abgeordneten der mächtigen Sowjetunion.

Album „La Vie de MÁTYÁS RÁKOSI par l’image“ Szikra Budapest 1952 p.113


Nadja sagt: „Chefideologe“ Suslow wurde ab 1956 scharfmacherischer Hetzer gegen J.W. STALIN, sowie gegen Mao Zedong. Klim Woroschilow schloß sich 1957 der „parteifeindliche“ Gruppe des ZK der KPdSU an, wurde aber auf den XXII. Parteitag (1961) zu eine „Selbstkritik“ erniedrigt durch die Chruschtschowisten und dürfte daher ehrenamtlich wieder an der Spitze von Partei und Staat figurieren.

HEINKAS ERLEBNIS: GEGRILLTES UND FROSCHLÄRM


Freundin Heinka aus Cottbus schrieb: „… Zumal wir in diesem Jahr noch kein Angrillen hinter uns haben. Es duftete ja auch so was von verführerisch... Und besagte Raststätte ist/war ganz idyllisch gelegen. Wir fanden einen Platz im Freien direkt an einem kleinen Wasser-Tümpel. Im Tümpel ist/war reichlich "Bewegung" und manchmal direkt "ohrenbetäubender Lärm". FRÖSCHE gab es da ein paar Dutzend! Auch Fische und Fischchen... - Romantik pur! Ganz tolles Ambiente! Wir konnten nicht widerstehen; auch deshalb nicht...

Nadja sagt: Das gefällt mir natürlich äußerst gut. Lese das ganze Bericht sowie meine Zuschrift in ihr Blog http://heinkas.blogspot.com
Die Abbildung betrifft den Frösche und Kröten in Lembeek. Es steht ihnen drei Tunnels sowie im Frühjahr eine Begleitungswand damit sie in Sicherheit die Straße überqueren können. Früher wurden die Tierchen einfach überfahren.