Mittwoch, 8. Februar 2017

Zu Notwendigkeit und Legitimität der Bildung des MfS am 8. Februar 1950

ein Beitrag von Herbert Kierstein
Die Regierung der DDR nahm am 26. Januar 1950 Berichte des Vorsitzenden der Zentralen Kommission für Staatliche Kontrolle und der Chefs der Haupt-verwaltungen »Kriminalpolizei« und »Schutz der Volkswirtschaft« im Innenministerium über die »Tätigkeit feindlicher Elemente auf dem Gebiet der DDR« entgegen.1 Drei Monate zuvor hatte sich auf dem Territorium der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) ein zweiter deutscher Staat konstituiert, nachdem die Westmächte mit der Bildung eines westdeutschen Separatstaates Deutschland gespalten hatten. Die DDR-Regierung kam nach diesen Berichten zu dem Schluß, daß mit dem Aufstieg der Wirtschaft, der Festigung der demokratischen Ordnung und dem Wachsen der Friedensfront sich zugleich »die Tätigkeit der Agenten, Spione und Saboteure verschärft hat«. Es gab organisierte Brandstiftungen und andere Sabotagehandlungen, Sprengstoff-anschläge in volkseigenen Betrieben und Werken, auf volkseigenen Gütern und auf Neubauernhöfen sowie im Bereich des Verkehrs. »In dem Maße, wie der Feind feststellt, daß er die demokratischen Errungenschaften nicht mehr rückgängig machen kann, konzentriert er seine ganze Kraft, um durch Sabotage, Brandstiftung usw. die Durchführung des Wirtschaftsplanes und der sonstigen demokratischen Maßnahmen zu stören«, hieß es von Regierungsseite. Weiter lesen:
Kollektivschuld - Verleumdung, Demagogie, Delegitimierung
http://ddr-kabinett-bochum.blogspot.be/2017/02/8-februar-1950-grundung-des.html

Nadja sagt: So war es, es ist alles nachvollziehbar!

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