Sonntag, 16. April 2017

91 Atombomben auf „Ost“-Berlin

Die Planungen der USA für einen Nuklearkrieg  gegen den »sino-sowjetischen Block«

Mit dem erfolgreichen Test einer Atombombe am 29. August 1949 war es der UdSSR gelungen, das Kernwaffen-Monopol der USA zu brechen. Sie hatte damit die Voraussetzungen geschaffen, sich als zweite Nuklearmacht zu etablieren. Dieser Test traf die Militärs in den Vereinigten Staaten vollkommen überraschend. Sie waren davon überzeugt, dass die Sowjetunion frühestens in der Mitte der fünfziger Jahre imstande sein könnte, eine Kernwaffenexplosion durchzuführen.

»Atom-Diplomatie« und Atomkriegspläne der USA

Bekanntlich waren auf Befehl von Präsident Harry S. Truman die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9. August 1945 durch den Abwurf von Atombomben dem Erdboden gleichgemacht worden. Diese Demonstration militärischer Stärke hatte sich weniger gegen den bereits geschlagenen japanischen Militarismus als vielmehr gegen die UdSSR gerichtet, die von den maßgeblichen Kreisen des US-Imperialismus als der entscheidende Widerpart beim Versuch der Errichtung einer globalen politischen, ökonomischen und militärischen Hegemonie der Vereinigten Staaten angesehen wurde. Doch vor allem das große Ansehen der UdSSR in bedeutenden Teilen der Bevölkerung der USA wie in der gesamten Weltöffentlichkeit ermöglichte keinen abrupten Übergang zu einer von Feindschaft geprägten Politik gegenüber dem ersten sozialistischen Staat. Der Weg von der Kooperation im Kampf gegen den deutschen Faschismus zu einer globalen Konfrontation mit der Sowjetunion, die den entscheidenden Beitrag zur Niederwerfung von Nazideutschland geleistet hatte, war deshalb nach dem Tod von Präsident Franklin D. Roosevelt am 12. April 1945 zwar begonnen, aber erst im Jahre 1947 weitgehend vollendet worden. Von nun an war der Kalte Krieg, den der ehemalige britische Kriegspremier Winston Churchill am 5. März 1946 mit einer Ansprache in Fulton/Missouri [1] und der US-Präsident Harry S. Truman mit einer Rede vor beiden Häusern des Kongresses am 12. März 1947 [2] öffentlichkeitswirksam eingeläutet hatten, die dominierende Tendenz in den internationalen Beziehungen. [3] Das »Wandeln am Rande des Abgrundes« (brinkmanship), die »Eindämmung des Kommunismus« (containment), ja selbst die Orientierung auf eine auch militärisch zu planende »Zurückdrängung« (roll back) und »Befreiung« (liberation) der sozialistischen und volksdemokratischen Länder in Europa und Asien standen zukünftig in Washington an vorderster Stelle der politischen Agenda.  

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http://ddr-kabinett-bochum.blogspot.be/2017/04/91-atombomben-auf-ost-berlin.html

Nadja sagt: Mit Dank an Genosse Andreas Maluga vom DDR-Kabinett-Bochum.


Das erinnert mich an die Bücher vom Verlag Pahl-Rügenstein, welche in den öffentlichen Bibliotheken der DDR zur Verfügung standen. Schade aber daß solche Autoren ängstlich vermeiden um J.W. STALIN zu erwähnen, geschweige denn zu loben ;-(

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