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Donnerstag, 16. Juli 2009

GENOSSE KIM IL SUNG in der DDR 1984/6.

FREUNDSCHATSBESUCH des GENOSSEN KIM IL SUNG in der DDR und andere europäischen sozialistischen Länder 1984 /6.


Unterschrift des Bildes: „Die Genossen Kim Il Sung und Erich Honecker bringen durch einen hochgehaltenen festen Händedruck allen jubelnden Teilnehmer der Massenkundgebung die unverbrüchliche Freundschaft und Geschlossenheit zwischen den Völkern beider Länder zum Ausdruck

Nadja sagt: Nana, solche dicke Tinte waren die Beziehungen leider wohl kaum. Unsere Staatsführung hatte viel engere Beziehungen mit dem imperialistischen Japan – der Erzfeind Koreas – als mit der KDVR.


Sämtliche Bilder und Texte sind dem Buch „Die ewige brüderliche Freundschaft – Der offizielle Freundschaftsbesuch des groβen Führers Genossen Kim Il Sung in der Sowjetunion und den europäischen sozialistischen Ländern“ Verlag für Fremdsprachige Literatur Pjongjang, Korea 1984

Kommentare:

  1. Stimmt. Es gab immer gewisse Vorbehalte gegenüber der "Dschutsche"-Ideologie. Wohl auch deshalb, weil der Marxismus-Leninismus darin lediglich marginal erwähnt ist und sich offenbar kein Mensch in der KDVR die Mühe gemacht hat, die Werke der Klassiker des Marxismus-Leninimsus (einschließlich Staln) eingehend zu studieren.

    Wie kommen dann solche Sätze zustande wie: "Natürlich ist es allein mit den allgemeinen Grundsätzen der materialistischen Dialektik nicht möglich, die wesentlichen Besonderheiten des Menschen und seine Stellung und Rolle in der Welt herauszustellen. ... Nicht objektive Voraussetzungen, sondern der Mensch spielt die entscheidende Rolle bei der Geschichtsentwicklung." (Kim Dschong Il: Zu einigen Fragen der Erziehung in der Dschutsche-Ideologie, Pjongjang, 1987, S.6/9) Sind denn die (objektiven und materiellen) Produktionsverhältnisse da etwa bedeutungslos?

    Sehen wir mal von solchen, uns unverständlichen (sagen wir mal: subjektivistischen) Aufassungen ab, "wonach die Hinweise des Führers und die Orientierungen der Partei absolut und vorbehaltlos zu akzeptieren und durchzusetzen sind". (ebd. S.28) - Na, wie denn, ist (war) der Genosse Kim Dschong Il etwa unfehlbar?

    Das halte jedenfalls nicht nur ich für sehr gewagt...

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    1. Lieber Genosse Norbert,
      Deine Bemerkungen brechen „mittenmang“ ab. Kein Problem. Sie alle sind sämtlich beantwortet durch das Leben, durch die Praxis des Dschutsche in der koreanischen Revolution. Das wurde auch glänzend neuformuliert in den Berichte und Materialen des VII. Parteitages der PdAK.

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